Mein drittes Semestermodell!

Dieses Semester hieß unser Thema in Modellentwicklung “Kuriositätenkabinett”. Ich ließ mich von Miniaturen inspirieren, woraus die Idee entstand, mit Stickerei als kleinster Art der Flächengestaltung zu arbeiten. Wie beim „Kirschkern mit den 185 Angesichtern“ gibt es auch in meinem Modell mehr zu entdecken, als auf den ersten Blick sichtbar ist. So verwendete ich ein klassisches Stickmuster, veränderte es und versteckte darin kleine Pixelgesichter. Als Kontrast zur zarten Stickerei und Kleinteiligkeit entschied ich mich, das Stickmuster nochmal im XXL-Format auftauchen zu lassen. Auch dort gibt es sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite ein Gesicht zu entdecken. Bei dem Schwarzweiß-Stickmuster, von dem ich mich inspirieren ließ, wurde jede Farbe durch ein anderes Symbol repräsentiert – das habe ich beim Überkleid aufgegriffen. Mir gefällt der Pixel/Retro-Computerspiel-Effekt, den ich durch die leuchtende Farbpalette noch verstärkt habe.

Ich hoffe, mein Semestermodell gefällt euch ebenso sehr wie mir – ich bin so glücklich, es endlich fertig zu haben und finde, es sieht großartig an meinem Model aus! In den nächsten Tagen gibt’s noch ein paar mehr Fotos vom Unterkleid.

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Mein Arbeitsplatz.

Da ich zwar jeden Tag von früh bis spät mit der Prüfungsvorbereitung zu tun habe, aber vorzeigbare Ergebnisse noch auf sich warten lassen, gibt’s heute mal ein paar Bilder von meinem Arbeitsplatz in der Uni. Ich hoffe, sie gefallen euch und verstärken eure Vorfreude auf mein fertiges Semestermodell, das ich wahrscheinlich am Wochenende im Studio fotografieren werde!

Kein Teil von meinem Modell, sondern ein Projekt fürs Fach “3D-Gestaltung”.

So sieht mein Arbeitsplatz aus, nachdem ich ihn eine halbe Stunde aufgeräumt habe…

Dieses Bild versetzt mich in eine ganz aufgeregte und vorfreudige Stimmung!

Meine Kommilitoninnen arbeiten auch alle wie verrückt an ihren Sachen. Hier seht ihr die liebe Tina bei der Arbeit an ihrem Semestermodell.

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Sieben Farben Blau.

Letzte Woche waren wir zur Fashion Week in Berlin und – stellt euch vor – bei einer Modenschau im Museum für Kommunikation wurden unsere Modelle vom letzten Semester gezeigt! Ich war ziemlich erschrocken, als die Models begannen, sich mit unseren Sachen auf dem Boden herumzuwälzen – oder, wie die Freie Presse schreibt: “Die Modelle tragen mit Helium gefüllte Plastiktüten als Accessoire, sie schweben über der Szenerie wie Quallen. Die Frauen selbst wiegen sich zur Musik wie Seegras in sanfter Strömung.”. Nun gut. Das Bild von meinem Modell in der Zeitung hat mich auf jeden Fall für alles entschädigt, auch wenn es darauf schon ein bisschen platt aussieht.

Zum Vergleich:

Obwohl ich ein wenig enttäuscht war, bin ich stolz, dass mein Modell bei der Fashion Week präsentiert wurde und wir so eine Chance erhalten haben. Außerdem hatte ich mal wieder eine tolle Zeit mit meinen Modemädels und das ist doch die Hauptsache! Ich denke, an diese erste Modenschau im größeren Rahmen werde ich noch das eine oder andere Mal zurückdenken…

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Leser fragen, ich antworte.

In meinem Postfach landen oft E-Mails mit Leserfragen, die ich immer gern und ausführlich beantworte. Vor kurzem dachte ich mir: warum poste ich diese Antworten nicht auch im Blog? Schließlich sind sie bestimmt für andere ebenso interessant. Na dann mal los…

“Ich möchte mir eine Overlockmaschine zulegen und wollte dich um Rat fragen, welche wohl für meine Hobbynäherei ausreichend ist?” (Leonie)

Liebe Leonie,
ich habe eine Overlock-Maschine (454D) von Privileg, also der ehemaligen Eigenmarke von Quelle. Die 444 ist auch in Ordnung, diese hat zwar keinen Differentialtransport, aber den braucht man ohnehin so gut wie nie. Bei eBay oder eBay Kleinanzeigen findet man beide noch ab und zu.

Mit meiner Maschine bin ich wirklich zufrieden, das Nahtbild ist bei verschiedensten Stoffen wunderbar (Seide, Jersey, Jeans habe ich damit schon problemlos und ohne Einsatz des Differentialtransportes versäubert) und man kann mit 3 oder 4 Fäden ablocken. 3 Fäden reichen zum Versäubern der Nahtzugaben meist aus, dabei verschwendet man nicht so viel Garn. Auch bei Jersey kann man Nähte, die wenig belastet werden (z.B. Seitennähte) ohne Probleme mit nur 3 Fäden nähen.

Wenn ich mir heute eine Overlock-Maschine kaufen wollte, würde ich dennoch überlegen, ob ich mich nicht für eine entscheide, die sich zu einer Coverlock umrüsten lässt (gibt’s zum Beispiel bei eBay, aber natürlich auch in Nähmaschinenläden). Mit einer einfachen Overlock hast du nämlich keine Möglichkeit, elastische eingeschlagene T-Shirt-Säume zu nähen – das kann bloß eine Coverlock. Notfalls kann man elastische Säume allerdings auch mit einer Zwillingsnadel und einer normalen Nähmaschine nähen, muss man eben ausprobieren.

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen! Für Jersey-Schnitte und Hintergrundinfos ist Home Stretch: The Built By Wendy Guide to Sewing Knit Fabrics echt hilfreich – sofern man keine Probleme mit der englischen Sprache und inch-Angaben hat.

Du hast eine Frage zu Mode und Outfits oder zum Nähen und Selbermachen? Schick sie mir zu – ich freue mich darauf!

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Oh my deer!

Da ich Studentin bin und keine riesigen Summen für Kleidung ausgeben kann, geht es bei meinen Outfits meist darum, Altes neu zu kombinieren. Trotzdem finde ich es ab und zu toll, wenn ein neues Teil hinzukommt. Sofort sieht man auch die alten Sachen in einem anderen Licht und bekommt tausend neue Kombinationsideen. Den Cardigan fand ich vor ein paar Wochen günstig bei eBay, Shirt, Rock und Strumpfhose sind schon etwas älter. Oh, und die Kameratasche war nicht ganz günstig, aber ein Weihnachtsgeschenk an mich selber. Ich mag die Farben in diesem Outfit sehr gerne!

Ring und Brosche aus Holz – geschenkt bekommen
Shirt – von H&M, von mir grün gefärbt (war grau)
Cardigan – Lands’ End via eBay
gelbe Kameratasche – Jo Totes
Gürtel, Rock, Strumpfhose – H&M
Stiefel – Gabor

Ich hoffe, ihr verbringt einen entspannten Mittwoch! Ich für meinen Teil arbeite mal wieder am Semestermodell, das ich euch hoffentlich nächste Woche zeigen kann. Morgen geht’s zur Fashion Week nach Berlin, wo unsere Sachen vom letzten Semester präsentiert werden. Ich freue mich riesig!

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H&M Design Award.

Gestern entdeckte ich den H&M Design Award und war sofort begeistert. Mit dem Preis sollen junge Mode-Absolventen aus ganz Europa unterstützt werden. Die Entscheidung der schwedischen Jury kann man sich schon online ansehen – und sich von der tollen Kollektion der Gewinnerin Isabelle Lundh verzaubern lassen. Diese Frau macht so einen netten, sympathischen Eindruck und ich finde ihre Art sehr inspirierend. Hier findet man noch ein kleines Interview mit ihr.


Foto von Styleclicker

Ich weiß ja nicht wie’s euch geht, aber ich für meinen Teil werde die Entscheidungen der anderen Länder und das Finale mit Spannung verfolgen! Es nehmen so viele großartige Modeschulen teil, dass ich wirklich sehr aufs Endergebnis gespannt bin. Ich finde diesen Preis eine tolle Idee  – was für ein Traum, daran teilnehmen zu dürfen…

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In Arbeit: Pünktchenrock.

Der Vorprüfungsstress, von dem ich jetzt schon weiß, dass er Ende Januar auf mich zukommt, motivierte mich am Wochenende so sehr, dass ich stolz vermelden kann: der Pünktchenrock ist fertig! Dabei musste ich mich nicht einmal stressen, ein paar entspannte Stunden am Sonntag reichten vollkommen aus, um den Rock zu vollenden. Während des Nähens hörte ich die Drei Fragezeichen und stellte wieder einmal fest, dass es nichts besseres gibt auf der Welt…

Meine geliebte alte Industrienähmaschine leistete mir mal wieder hervorragende Dienste!

Mit dieser Technik habe ich die Paspel sehr schön angenäht bekommen.

Der Reißverschluss ist eingenäht!

Die erste Anprobe zeigt: der Rock passt wie angegossen. Noch den Saum auf die richtige Länge umstecken und es kann weitergehen. Ach, wenn bloß Sommer wäre…

Noch fix das Futter am Reißverschluss verstürzt und die Säume genäht – und fertig war der Rock!

Das Resultat zeige ich euch demnächst, aber man kann es ja auf den Anprobe-Fotos schon ganz gut erahnen. Ich wünschte, es wäre jetzt schon Frühling und ich könnte den Rock das erste Mal tragen – ich habe so viele Sachen, die dazu passen! Das Fazit, das ich aus dem ersten Monat der Challenge ziehe? Es war eine gute Idee, denn ich fühle mich dadurch unheimlich motiviert, die Kleidungsstücke wirklich fertigzustellen! Ich freue mich schon auf Februar, da steht ein etwas größeres Projekt an…

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Busy bee.

Diese Woche war ich ganz fleißig und habe viel gearbeitet, mir aber auch viel helfen lassen. So geschehen beim “Punchen”, also Eindigitalisieren meiner verrückten selbsterdachten Stickvorlage. Der junge Mann, der mich dabei unterstützt hat, saß geschlagene 10 Stunden vorm Rechner, um einzuprogrammieren, in welcher Art und Weise die Stickmaschine die 19.000 (!) Stiche abarbeiten soll. Heute war es dann endlich soweit: es ging ans tatsächliche Sticken! Und am Ende hatte ich 5 komplett gestickte Teile, aus denen nun mein Semestermodell entstehen kann…

Entdeckt ihr die in den Röschen versteckten Gesichter?

Und wer die Maschine mal rattern sehen will:

Ach, ich freue mich so und bin so gespannt aufs Resultat – ich hoffe, ihr auch!

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Ms Fishers neues Layout – made by me.

Vor einiger Zeit fragte mich Sindy alias Ms Fisher, ob ich ihr helfen könnte, ein neues Layout für ihren Blog zu realisieren. Klar hatte ich welche! Nach Sindys Vorstellungen entwarf ich kleine Buttons, zeichnete Symbole und unterstützte sie beim Entwickeln einer Rezepte-Galerie. Es war wirklich eine tolle Zusammenarbeit und ich habe mal wieder gemerkt, wie viel Spaß mir das Designen von Webseiten macht. Eine kleine Uneinigkeit gab’s lediglich beim Profilbild – Sindy wählte eines mit Foto, ich fand das gezeichnete schöner.

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Favoriten im Januar.

Fundstücke, die mich diesen Monat inspirieren…


Strumpfhosen mit Granny-Square-Print: Wie ihr wisst, liebe ich Strumpfhosen – am besten in schönen Farben oder mit tollen Mustern. Die Closer Look Tights von Modcloth kommen im Granny-Square-Print daher – und sehen als Hingucker zu einem blauen Kleid bestimmt wundervoll aus. Dazu rote Schuhe und das Outfit ist perfekt…


Patchwork-Schränke: Die einzigartigen Schränke von Benjamin Mangholz passen leider nicht zum Budget einer Studentin, aber ich träume dennoch davon, einen davon in meine Wohnung zu stellen. Ich mag die Idee, weiß als Hintergrund für verschiedene Farben, Größen und Strukturen zu verwenden – macht sich auch bei Kleidung super. Ein weißes Kleid mit verschiedenfarbigen aufgesetzten Taschen von Vintage-Kleidern? Yes, please.


Selbstgemachtes Peeling: In diesem Blogpost wird beschrieben, wie man aus Olivenöl, Honig und braunem Zucker ganz einfach ein Lippenpeeling zusammenrührt, das man dann vor dem Auftragen von Lippenstift und Co. ganz einfach einmassiert. Wurde von mir ausprobiert und als toll befunden!


Kleider mit Schößchen: Näh ein Schößchen an eine Jacke, eine Bluse oder ein Kleid, und ich werde es lieben! So feminin und schön. Das rote Exemplar stammt übrigens von Stella McCartney, sollte jedoch nicht allzu schwer nachzunähen sein…


Individualisierte Schuhe: Warum ich selber nie auf die tolle Idee gekommen bin, Schuhe anzumalen oder mit Glitzer zu verzieren, weiß ich auch nicht. Fest steht jedoch: ich bin ganz begeistert von dem Gedanken – würde aber trotzdem erstmal mit günstigen oder gebrauchten Schuhe anfangen.

Ich hoffe, ihr genießt den Januar trotz des Schmuddelwetters! Einkuscheln, basteln, warme Bäder und heißer Tee helfen auf jeden Fall gegen schlechte Laune – oh, und das Planen von DIY-Projekten und Urlauben, die man dieses Jahr angehen möchte. Noch mehr Ideen gibt’s hier.

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